Sie lassen jedes Jahr Tausende Euro liegen. Nicht weil es keine Fördermittel gibt — sondern weil der Weg zum Antrag so kompliziert wirkt, dass die meisten Betriebe aufgeben, bevor sie anfangen.
Über 2.000 Förderprogramme in Deutschland. KfW, BAFA, Landesförderbanken, EU-Töpfe. Jedes Programm mit eigenen Regeln, eigenen Formularen, eigenen Fristen. Die Förderlandschaft ist ein Dschungel — und die meisten Handwerksbetriebe haben weder Zeit noch Lust, sich durchzukämpfen.
Das Ergebnis: Milliarden Euro an Fördermitteln werden jedes Jahr nicht abgerufen.
Nr. 1 Regel
Antrag IMMER vor der Investition stellen — der häufigste und teuerste Fehler
Quelle: Förderdatenbank des Bundes
Warum scheitern die meisten Betriebe bei der Antragstellung?
Nicht am Papierkram. Nicht an den Formularen. Sondern einen Schritt davor: Sie wissen nicht, welches Programm zu ihnen passt.
Ein SHK-Betrieb in Bayern hat andere Programme als ein Elektrobetrieb in NRW. Ein Gründer andere als ein etablierter Meisterbetrieb. Ein Betrieb mit 3 Mitarbeitern andere als einer mit 40. Die Kombination aus Gewerk, Bundesland, Betriebsgröße und Vorhaben ergibt ein individuelles Förderprofil — das kein Google-Ergebnis abbilden kann.
Was passiert, wenn Sie das falsche Programm beantragen?
Zeit verloren. Oft Wochen. Manchmal ist danach die Frist für das richtige Programm abgelaufen. Oder Sie haben mit der Investition begonnen und können gar keinen Antrag mehr stellen.
Die goldene Regel kennen inzwischen viele: Antrag vor Investition. Aber die zweite Regel kennen die wenigsten: Das richtige Programm vor dem Antrag identifizieren.
Wo stellt man Förderanträge überhaupt?
Das hängt vom Programm ab — und genau das macht es so komplex:
| Fördergeber | Antragstellung | Beispiele |
|---|---|---|
| KfW | Über Ihre Hausbank | Gründerkredit, Digi-Kredit |
| BAFA | Direkt online auf bafa.de | Energieberatung, Heizungstausch |
| Landesförderbanken | Je nach Programm | Digitalbonus, Meistergründungsprämie |
| Arbeitsagentur | Persönlich beim Berater | Gründungszuschuss, AVGS |
Jeder Kanal hat eigene Anforderungen. Und manche Programme kombinieren Kanäle — ein KfW-Kredit plus ein BAFA-Zuschuss erfordert zwei parallele Anträge bei zwei verschiedenen Stellen.
Wie viel Geld lassen Handwerksbetriebe wirklich liegen?
Schwer zu beziffern. Aber ein Beispiel: Die BAFA-Unternehmensberatung für KMU (bis 3.500 EUR Zuschuss) wurde seit 2023 nur für rund 12 Mio. EUR in Anspruch genommen. Bei über einer Million Handwerksbetrieben in Deutschland. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein.
Oder der KfW-Zuschuss für Zukunftsinvestitionen: Bis 200.000 EUR, nicht rückzahlbar, seit Februar 2025 verfügbar. Wie viele Handwerksbetriebe kennen ihn? Ein Bruchteil.
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Kann ich Fördermittel auch ohne Berater beantragen?
Ja — viele Programme sind Self-Service. KfW-Kredite laufen über die Hausbank, BAFA-Zuschüsse können Sie online selbst beantragen. Aber die entscheidende Frage bleibt: Beantragen Sie die richtigen Programme?
Ein Fördermittelberater kostet ab 2.000 EUR. Handwerkskammern und IHKs beraten kostenlos, aber oft nur zu den bekanntesten Programmen. Zwischen „kostenlos aber unvollständig" und „teuer aber umfassend" klafft eine Lücke.
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Häufige Fragen zum Thema Fördermittel beantragen
Was passiert, wenn ich den Antrag zu spät stelle?
Die Förderung ist verloren. Bei fast allen Programmen gilt: Antrag vor Vorhabenbeginn. Keine Ausnahme, kein Nachreichen.
Wie lange dauert es, bis ich das Geld bekomme?
Von wenigen Wochen (KfW-Kredite) bis mehrere Monate (BAFA-Zuschüsse). Landesförderungen mit Kontingent können noch länger dauern.
Muss ich die Förderung zurückzahlen?
Zuschüsse nicht. Kredite (KfW) ja — aber zu deutlich günstigeren Konditionen als Marktkredite. Und manche Kredite haben Tilgungszuschüsse.
Wie viele Programme gibt es für meinen Betrieb?
Durchschnittlich 5 bis 12 — je nach Gewerk, Bundesland und geplantem Vorhaben. Die meisten Betriebe kennen ein oder zwei.
Kann ich mehrere Programme gleichzeitig nutzen?
Grundsätzlich ja — die Kombinationsregeln sind aber programmabhängig und komplex.
Stand: Februar 2026. Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Förderberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.