Elektrobetriebe stehen im Zentrum der Energiewende. E-Mobilität, Smart Home, Photovoltaik, Wärmepumpen — alles Themen, die der Staat mit Milliarden fördert. Und trotzdem nutzen die meisten Elektrobetriebe keinen Cent davon.
Nicht weil es keine Programme gibt. Sondern weil bei über 2.000 Förderprogrammen niemand den Überblick hat, welche für einen Elektrobetrieb in einem bestimmten Bundesland mit einer bestimmten Betriebsgröße relevant sind.
Das Ergebnis: Ihre Wettbewerber bekommen Zuschüsse für Digitalisierung, Ladeinfrastruktur und Weiterbildung — und Sie zahlen alles selbst.
über 2.000
Förderprogramme in Deutschland — für Elektrobetriebe sind besonders viele relevant
Quelle: Förderdatenbank des Bundes 2026
Warum sind Elektrobetriebe bei der Förderung besonders privilegiert?
Weil Ihre Kernthemen exakt die Themen sind, die Politik und Gesellschaft vorantreiben wollen:
- E-Mobilität & Ladeinfrastruktur: NRW zahlt 40 % Zuschuss pro Ladepunkt. KfW bietet Kredite bis 50 Mio. EUR für nachhaltige Mobilität.
- Photovoltaik: KfW-Kredite für Erneuerbare Energien. Einspeisevergütung. Eigenverbrauch senkt Ihre Energiekosten.
- Smart Home & Gebäudeautomation: BEG-Förderung für Anlagentechnik. Digitalisierungszuschüsse.
- Energieeffizienz: BAFA EEW-Module für effiziente Motoren, Pumpen, Druckluft — bis 60 % Zuschuss.
- Digitalisierung: KfW-Digi-Kredit mit 3 % Zuschuss (bis 200.000 EUR). Digitalbonus Bayern bis 50.000 EUR.
Kein anderes Gewerk hat eine so breite Schnittmenge mit den aktuellen Förderschwerpunkten.
Welche Fehler machen Elektrobetriebe bei der Förderung?
Immer die gleichen drei:
1. Sie denken, Förderung ist nur für Kunden-Projekte. Falsch. Die Programme gelten auch für Ihren eigenen Betrieb. Neue Messgeräte, ERP-Software, E-Transporter, Werkstatt-Sanierung — alles potenziell förderfähig.
2. Sie kennen nur ein oder zwei Programme. Die meisten Elektrobetriebe kennen vielleicht die BEG-Förderung für Kundenaufträge. Aber die BAFA-Unternehmensberatung (bis 3.500 EUR)? Den KfW-Zuschuss für Zukunftsinvestitionen (bis 200.000 EUR)? Die Ladeinfrastruktur-Förderung des eigenen Bundeslandes? Fehlanzeige.
3. Sie investieren zuerst und fragen dann nach Förderung. Zu spät. Antrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden. Immer. Ohne Ausnahme.
Was verpassen Elektrobetriebe konkret?
Zwei Elektrobetriebe in benachbarten Bundesländern haben völlig unterschiedliche Fördermöglichkeiten. Ein Soloselbständiger hat andere Programme als ein Betrieb mit 15 Mitarbeitern. Ein Gründer andere als ein etablierter Meisterbetrieb.
Die Kombinationsmöglichkeiten sind enorm: KfW-Kredit + Landeszuschuss + BAFA-Beratung + BEG-Förderung. Zusammen schnell im fünfstelligen Bereich — pro Jahr.
Welche Förderprogramme passen zu Ihrem Elektrobetrieb?
Über 2.000 Programme, gefiltert nach Gewerk, Bundesland und Vorhaben. In Minuten wissen Sie, welche Zuschüsse und Kredite für Ihren Elektrobetrieb in Frage kommen.
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Was hat sich 2025/2026 für Elektrobetriebe geändert?
Einiges. Der KfW-Zuschuss für Zukunftsinvestitionen (seit Februar 2025) ist der größte Neuzugang: 3 % des Digi-Kredits, bis 200.000 EUR, nicht rückzahlbar. Die NRW-Meistergründungsprämie ist seit Oktober 2025 wieder da. Das NRW Beschleunigungs-Paket (Februar 2026) bringt über 30 neue Maßnahmen.
Gleichzeitig sind go-digital und Digital Jetzt ausgelaufen. Wer noch nach diesen Programmen sucht, verschwendet Zeit. Die Förderlandschaft hat sich komplett verschoben — wer den aktuellen Stand nicht kennt, lässt Geld liegen.
Häufige Fragen für Elektrobetriebe
Gibt es spezielle Programme nur für Elektrobetriebe?
Nicht „nur für Elektro" — aber viele Programme haben Förderschwerpunkte (E-Mobilität, Erneuerbare Energien, Gebäudetechnik), die exakt auf Elektrobetriebe zugeschnitten sind.
Wie viele Programme kommen für einen typischen Elektrobetrieb in Frage?
Durchschnittlich 5 bis 12 — abhängig von Bundesland, Betriebsgröße und geplantem Vorhaben. Die meisten Betriebe kennen ein oder zwei.
Kann ich als Soloselbständiger auch Förderung bekommen?
Ja — und oft sogar höhere Förderquoten. Kleine Betriebe bekommen bei vielen Programmen bessere Konditionen als größere.
Was kostet der FörderGenie Förder-Check?
Kostenloser Check — kein Abo, kein Beratungsvertrag. Personalisiert für Ihr Gewerk, Ihr Bundesland, Ihre geplante Investition. In Minuten.
Stand: Februar 2026. Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Förderberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.