Ein Fördermittelberater kostet ab 2.000 EUR. Erfolgsbasiert auch mal 10-15 % der Fördersumme. Die Frage ist: Geht es günstiger — ohne auf Qualität zu verzichten?
Die Fördermittelberatung hat ein Preisproblem. Für große Unternehmen mit sechsstelligen Förderanträgen rechnet sich jeder Berater. Aber für einen Handwerksbetrieb, der 20.000 EUR Zuschuss beantragen will? Da fressen die Beraterkosten einen erheblichen Teil des Förderpotentials.
3.500 EUR
maximaler BAFA-Zuschuss für Unternehmensberatungen — die Beratung wird selbst gefördert
Quelle: BAFA Richtlinie Unternehmensberatung, bis 31.12.2026
Was kostet eine Fördermittelberatung wirklich?
Es gibt drei Modelle am Markt:
- Stundenhonorar: 150-300 EUR/Stunde. Bei 10-20 Stunden schnell bei 3.000 EUR+.
- Erfolgsbasiert: 10-15 % der bewilligten Fördersumme. Klingt fair — aber bei 50.000 EUR Zuschuss zahlen Sie 5.000-7.500 EUR.
- Pauschale: 2.000-5.000 EUR für eine Erstanalyse + Antragsunterstützung.
Die gute Nachricht: Die BAFA fördert Unternehmensberatungen für KMU mit bis zu 3.500 EUR Zuschuss. Aber auch diese Förderung müssen Sie erst beantragen. Und sie läuft nur noch bis Ende 2026.
Brauchen Sie wirklich einen Berater — oder reicht eine Erstanalyse?
Hier liegt der Denkfehler der meisten Betriebe: Sie glauben, sie brauchen einen Full-Service-Berater. Dabei fehlt ihnen in Wirklichkeit nur eine Sache: zu wissen, welche Programme überhaupt in Frage kommen.
Ein Handwerksmeister, der weiß, dass für seine neue Maschine ein 40%-Zuschuss über das EEW-Programm möglich ist, kann den Antrag oft selbst stellen — oder gezielt Hilfe für genau diesen einen Antrag holen. Was er nicht kann: Aus 2.000+ Programmen die relevanten 12 herausfiltern.
Was leisten kostenlose Alternativen?
Handwerkskammern und IHKs bieten kostenlose Erstberatung. Gut für einen Einstieg — aber begrenzt auf die bekanntesten Programme. Spezifische Landesprogramme, neue KfW-Produkte wie den Zuschuss für Zukunftsinvestitionen (seit Februar 2025) oder frisch aufgelegte Meistergründungsprämien? Die kennt nicht jeder Kammer-Berater.
Die Förderdatenbank des Bundes (foerderdatenbank.de) listet Programme auf — aber ohne personalisiertes Matching. Sie sehen alles, wissen aber nicht, was zu Ihrem Betrieb passt.
| Option | Kosten | Umfang | Geschwindigkeit |
|---|---|---|---|
| Fördermittelberater | Ab 2.000 EUR | Umfassend | Wochen |
| HWK/IHK | Kostenlos | Begrenzt | Tage/Wochen |
| foerderdatenbank.de | Kostenlos | Unspezifisch | Sofort |
| FörderGenie Förder-Check | Kostenlos | 2.000+ Programme, personalisiert | Minuten |
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Wann lohnt sich ein Full-Service-Berater trotzdem?
Bei komplexen Großprojekten. Wenn Sie 500.000 EUR investieren und mehrere Programme kombinieren wollen, rechnet sich professionelle Antragsbegleitung. Aber auch dann gilt: Erst wissen, welche Programme passen — dann den Berater für die Antragsstellung holen.
Die Reihenfolge: kostenlosen Förder-Check (5 Minuten) → Programme kennen → gezielt Hilfe holen (wenn nötig).
Häufige Fragen zur Fördermittelberatung
Wird die Beratung selbst gefördert?
Ja. Die BAFA fördert Unternehmensberatungen für KMU mit 50-80 % Zuschuss, maximal 3.500 EUR. Noch bis 31.12.2026. Maximal 5 Förderungen insgesamt, maximal 2 pro Jahr.
Was ist der Unterschied zwischen Berater und FörderGenie?
Ein Berater begleitet den gesamten Prozess — von der Recherche bis zum Antrag. FörderGenie liefert den entscheidenden ersten Schritt: Welche Programme passen? Kostenlos statt 2.000 EUR.
Kann ich mit dem Förder-Report zum Berater gehen?
Ja — und das ist oft der smarteste Weg. Sie kommen mit konkreten Programmen zum Berater statt mit „schauen Sie mal, was es gibt". Das spart Beraterstunden und damit Geld.
Wie aktuell sind die Daten im Förder-Check?
Laufend aktualisiert. Über 2.000 Programme von Bund, allen 16 Ländern und EU — inklusive neuer Programme wie KfW 077 oder den KfW-Digi-Zuschuss.
Stand: Februar 2026. Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Förderberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.